Freitag, 24. Februar 2012

[Rezension] Andrea Schacht - Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt

Autor: Andrea Schacht
Titel: Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt
Verlag: Egmont Ink
Umfang: 381 Seiten
ISBN: 978-3863960162
Preis: 17,99€ (Hardcover)
Wertung: 4 von 5 Punkten

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Buchreihe: Kyria & Reb
1. Bis ans Ende der Welt
2. (Erscheinungsdatum und Titel unbekannt)

Inhalt:
Im Jahr 2125 hat sich Europa in eine Welt der kompletten Überwachung verwandelt. In diesem perfekt gesteuerten System – New Europe- wächst Kyria behütet auf. Bis sie an ihrem 17. Geburtstag erfährt, dass sie an einer tödlichen Krankheit leidet. Jetzt zählt nur noch ein Gedanke: Flucht. In der wenigen Zeit, die ihr bleibt, will sie endlich frei sein! An einem Ort, der dem Zugriff des Systems entzogen ist. Mit ihr auf den Weg macht sich Reb, der vor nichts und niemandem Angst hat. Doch schon bald sind den beiden die Verfolger auf der Spur. Und das ist nicht die einzige Gefahr: Alle, die sich der Macht von New Europe entziehen, drohen furchtbaren Seuchen zum Opfer zu fallen ... (Quelle: Egmont INK)

Meine Meinung:

Zu Beginn will ich mal auf das Cover ansprechen, denn ich finde es wunderschön. Anfangs hab ich überliegt wie das Cover zum Inhalt passt, aber ich würde sagen, dass es sehr feminin wirkt und eine gepflegt schöne Umgebung zeigt. 

Anfangs fand ich die ganzen Beschreibungen sehr komisch und auch die Namen und alles klangen etwas befremdlich für mich. Aber schon nach wenigen Seiten hat man sich daran gewöhnt und will einfach nur noch weiterlesen. Die Geschichte spielt ja in ferner Zukunft in einem neu erschaffenen Staat namens New Europe (NuYu) und stellt einen auf Überwachung und Kontrollzwang eingestellten Staat dar. Niemand kann sich mehr frei bewegen und tun worauf er Lust hat. Die Frauen sind an die Macht gekommen und unterdrücken die natürliche Art der Männer, weil sie Angst haben es könnten erneut Kriege oder andere vergleichbare Gewalttaten geschehen. Jedoch scheint diese Theorie nicht aufzugehen, denn durch die Macht werden auch in NuYu durch die Frauen grausame Aktionen geplant und durchgefühlt.
Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut durchlesen, sobald man sich an die leicht befremdlichen Namen und Bezeichnungen gewöhnt hat.
Kyria, die Hauptperson, ist eine zu Beginn eine zickige und verwöhnte Tochter einer hohen Politikerin. Alles in ihrem Leben ist vorherbestimmt und sie hat keine Chance auszubrechen aus dieser Welt. Doch dann landet Kyria durch einen Unfall im Krankenhaus und trifft dort auf den jungen Rebellen Reb, mit dem sie in die Reservate zu einer Freundin fliehen will, nachdem sie eine Todesnachricht erhalten hat. Reb ist im sehr verschlossen und zeigt sich durchgehend wortkarg, sodass die Gespräche der beiden immer leicht "abgehakt" wirken, das - wie ich finde - sehr passend ist. Die Gespräche sind außerdem sehr unterhalten und entlockten mir mehr als einmal ein Lachen. Zudem merkt man im Buch den Wandel der beiden Personen, denn aus der "Elitezicke" wird eine aufgeklärte, junge Frau, die auch mit anpacken kann und aus Reb dem ungehobelten "Lümmel" wird zunehmend ein doch auch charmanter junger Mann. 
Doch nicht nur die Geschichte zwischen Kyria und Reb ist interessant, vor allem auch die politischen Probleme und Intrigen bringen Spannung in das Buch und halten die Spannung auch noch, nachdem man dieses Buch beendet hat.  
Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen und ich freu mich schon tierisch auf den nächsten Band.

Fazit:

Dieses Buch ist für Dystopieliebhaber absolut toll. Obwohl Egmont Ink auf Jugendbücher spezialisiert ist, denke ich, dass auch ältere Leser ihre Freude an diesem Buch haben können. :)
Mit viel Spannung, Humor und einem Hauch Liebe ist dieses Buch die optimale Mischung für ein paar schöne Lesestunden. 


Bewertung:
Ich vergebe 4 von 5 Punkten!

Zitate:

Zum Abschluss dann noch ein witziges Zitat aus einem Gespräch von Kyria und Reb:

"Hast du mir Frühstück gebracht, Princess?"
"Was dagegen?"
"Nein. Gehört sich ja so."
"Wie bitte?"
"Nach allem, was ich für dich getan hab, oder?
Dieser Mensch konnte einen zur Weißglut treiben. Am liebsten hätte ich ihm den Brei über den Kopf geschüttet. Aber dann merkte ich, wie sehr er sich quälte, um sic aufzusetzen und hockte mich neben ihn.
"Ich werde dich füttern, du armes Schätzchen."
Sein Mundwinkel zuckte.
"Gut gegeben. Lass nur, essen kann ich selbst. Scheint mir ungefährlicher zu sein. So, wie du aussiehst, würdest du mir gerne den Löffel in die Kehle rammen."
"Ja, an der Idee ist was dran."

Kommentare:

Mel hat gesagt…

Ein wirklich gutes Buch :)war demletzt im Buchladen und habs mir gekauft, eig. nur weil das Cover so schön war :D und dann komm ich mal wieder aus dem Buchladen raus und denk mir "verdammt, du hast schonwieder was gekauft du doofe Nuss -.- Aaaaaber ich habs nicht bereut! Hat mich zwar alles etwas an Cassia&Ky erinnert, vorallem weil die Dialoge auch teilweise so kurz waren, und mit dem Unterdrückungssystem der Regierung ....Hab das Buch dann aber doch verschlungen, es liest sich auch schön einfach und locker, auf jeden Fall zu empfehlen ;)
schöne Rezi Kersi ;-*

Kersi hat gesagt…

dankeschön für den netten Kommi :)
ach ich fands auch ganz gut zu lesen <3 sind eben Dystopien :D die ähneln sich oft find ich, aber ich fand hier die Dialoge immer so witzig ^^

momentan schaff ich's sogar keine Bücher zu kaufen :) hab schon länger keins mehr gekauft *Stolz guck* ^^
hab ja noch genug ungelesene hier rumliegen ;)Lg und danke Mel :*

Claudia hat gesagt…

Ich find allein das Cover schon so ansprechend aber auch die Story also ein weiteres Buch auf meiner Wunschliste (:

Liebe Grüße
Claudia ♥

Kersi hat gesagt…

Super freut mich! :) Das Buch ist aber auch echt schön, obwohl's schon ein Weilchen her ist, dass ich es gelesen habe :)

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