Montag, 16. April 2012

[Rezension] Brenna Yovanoff - Die Blumen des Schmerzes


Autor: Brenna Yovanoff
Titel: Die Blumen des Schmerzes
Verlag: Script 5
Umfang: 383 Seiten
ISBN: 978-3839001332
Preis: 18,95€ (Hardcover)
Wertung: 4 von 5 Punkten!

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Inhalt:
Daphne, Luzifers Tochter, verlässt die Hölle, um auf der Erde nach ihrem verschollenen Bruder zu suchen. Ihr zur Seite steht Truman Flynn, ein junger Mann, der die Narben seines Herzens auch am Körper trägt. Gemeinsam reisen sie durch ein düsteres, grausames Land, auf der Suche und auf der Flucht. Denn Azrael, der Engel des Todes, schickt see Schergen, um Daphne zu vernichten. Bald sehen sich Daphne und Truman gefangen in einem Kampf zwischen gefallenen Engeln und göttlichen Rächern, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Gut und Böse, und wer auf welcher Seite steht, wird von tag zu Tag unsicherer. (Quelle: Scipt 5)


Meine Meinung: Das Cover ist einfach nur der hammer! Wenn man das Buch in Händen hält sind die grauen Elemente am Rand silber glänzend....und das Cover spiegelt die ganze düstere Atmosphäre im Buch wider.
Die Handlung ist einfach einmalig und ich habe bisher kein Buch dieser Thematik gelesen, weshalb es mich um so mehr fasziniert hat. Zu Beginn wird die Geschichte von Adam und Eva ganz neu beschrieben und das allein hat mich schon total neugierig auf den weiteren Verlauf gemacht! Dann die Beschreibung der Hölle und der Dämonen. Die Atmosphäre, die das Buch aufbaut ist einfach grandios.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig am mit der Zeit habe ich immer besser hinein gefunden, sodass man aus den verschiedenen Perspektiven von Daphne und Truman das Buch gut durchleben kann. Zu Beginn plätschert das ganze so etwas vor sich hin und trotzdem liest man immer weiter und dann steigert sich die Spannung langsam bis zum Ende, bis man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.
Die Hauptcharaktere haben es mir wirklich angetan, denn Daphne ist nicht nur irgendein Dämon, sondern die Tochter des Teufels was die ganze Geschichte um so interessanter macht. Das Leben in der Hölle wird recht imposant dargestellt und trotzdem kann man die Gestalten der Unterwelt nicht so ganz für böse abstempeln, vor allem als dann auch noch Azrael auftaucht und versucht Daphne umzubringen.
Und dann wäre da noch Truman Flynn, der von Beginn an eigentlich als ein verlorener, sich selbst zerstörender junger Mann dargestellt wird, da er immernoch unter dem Tod seiner Mutter leidet. Aus dieser tiefen Trauer kann ihn nicht einmal sein Stiefvater herausholen, sodass er immer auf der Schwelle zum Tode steht, bis zu dem Zeitpunkt als er Daphne trifft, die ihn versucht aus seiner Hilflosigkeit heraus zu holen.

Fazit: Ein ganz spezielles Buch, das man unbedingt lesen sollte, wenn man Himmel und Hölle mal ganz neu erleben/sehen will! :) Tolles Fantasybuch mit dem gewissen Teil an Romantik, der einen dahinschmelzen lässt auch wenn der Anfang wegen fehlender Spannung etwas schwach wirkt.



Bewertung:
Ich vergebe 4 von 5 Punkten!



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Hier ein kleines Extra, weil ich gerade Freude daran hatte und es so schön gepasst hat.



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