Donnerstag, 15. November 2012

[Rezension] Gennifer Albin - Cocoon (#1): Die Lichtfängerin

Cover: Egmont Ink
Autor: Gennifer Albin
Titel: Cocoon (#1): Die Lichtfängerin
Verlag: Egmont Ink
Umfang: 356 Seiten
ISBN: 978-3-86396-028-5
Preis: 17,99€ (Hardcover)
Wertung: 4 von 5 Punkten

Direkt *hier* bei amazon kaufen!

Buchreihe: Cocoon
1. Die Lichtfängerin

Buchtrailer:

Hier der Trailer (in Englisch) zum Buch! Ich finde ihn echt ganz traumhaft gestaltet! 
Und es wurde richtig gut umgesetzt! :)


Inhalt:
Gefangen hinter Mauern wie aus Licht gesponnen, wagt sie den Kampf gegen die Tyrannei.
Arras ist eine kalte, lichtdurchflutete Welt, deren Bewohnern jede Selbstbestimmung genommen wurde – selbst im Tod ist niemand frei. Nur wenige können hoffen, durch die Gilde der Zwölf in den Heiligen Convent aufgenommen und damit für ein Leben in Luxus und Überfluss erwählt zu werden.
Doch Adelice ahnt, dass das scheinbare Privileg in Wirklichkeit Verdammnis bedeutet, schließlich hat niemand den Convent je wieder verlassen … So versucht sie vergebens, ihre seltene Begabung zu verbergen. Denn gesegnet mit der Fähigkeit, das Gewebe des Lebens zu flechten, Schicksalsfäden miteinander zu verweben oder einzelne daraus zu entfernen, ist sie genau das, wonach die Gilde seit Langem sucht.
Adelice kämpft um ihre Freiheit und das Leben ihrer Schwester und beginnt, die goldenen Fäden des Kokons zu zerreißen, der sie und die Menschen von Arras gefangen hält … (Quelle: Egmont Ink)

Zitat:

"Tut mir leid, dass ich nicht kommen konnte, aber ich hatte etwas Wichtiges zu erledigen. Maela kann wirklich launisch sein, vor allem, wenn jemand sie infrage stellt."
"Das habe ich bemerkt."
"Ich will dich nicht noch einmal in die Zelle stecken, Adelice, also könntest du bitte etwas..."
"Liebenswürdiger sein?", schlage ich vor.
"Gehorsamer", korrigiert er mich. (Seite 118)
 
Meine Meinung:
Dieses Buch unterscheidet sich so stark von den vielen anderen Fantasybüchern wie schon lange keines mehr. Doch nicht negativ gesehen, sondern von der Thematik.

Die Protagonistin Adelice wächst zusammen mit ihrer kleinen Schwester Amie behütet von ihren Eltern auf. Diese lehren sie schon bald, die für sie sichtbaren Fäden des Lebens, nicht zu weben, um bei der bevorstehenden Prüfung absichtlich durchzufallen. Doch dann geschieht es - sie kann gar nicht anders und beginnt in der Prüfung zu weben und wird prompt berufen und bringt somit ihre Familie in Gefahr, die versuchen sie vor dem Schicksal im Konvent zu bewahren.

Wegen ihres überstürzten Fluchtversuchs mit den Eltern wird Adelice zu Beginn im Konvent wie eine Gefangene behandelt und landet in einer Zelle, wo sie dem jungen Chefbutler Jost begegnet. Dieser war mir von Beginn an sympathisch, denn seine lustige und sarkastische Art, lässt ihn aufrichtig erscheinen. Faszinierend war Maela, die von Anfang an etwas gegen Adelice hatte, da sie selbst nicht so viel Potential für das Weben der Lebensfäden besitzt wie sie. Maela versucht von Beginn an ihr Leben im Konvent zur Hölle zu machen - vor allem - als sich Adelice mehr mit ihrem persönlichen Assistenten Eric abgibt, was ihr nicht zu passen scheint. Eric ist der Typ Mann, der genau weiß wie er auf die Frauen wirkt und das macht er sich auch zu Nutze, indem er auf Teufel komm raus mit allen Mädchen des Konvents flirtet. Während des Lesens ist es nie so ganz klar, ob Eric nun zu den "Guten" oder den "Bösen" gehört und das ist auch gut so - denn die Spannung in diesem Buch spielt auch eine große Rolle.

Adelice hat sich - im Gegensatz zu den anderen Mädchen in Arras - noch nie viel aus den teuren Kleidern und den übertrieben verwendeten Kosmetikartikeln der berufenen Webjungfern gemacht und hält auch dann noch nichts davon, als man sie in eben diese Kleider steckt und ihr eigene Stylisten engagiert. Sie reagiert auch häufig stur und versucht sich in diesem goldenen Käfig durchzusetzen.

Die Welt Arras ist schwer vorstellbar und trotzdem ganz besonders. Sie wurde aus den Fäden des Lebens durch die Webjungern des Konvents erschaffen und wird auch durch diese in Stand gehalten. So kümmern sie sich um Nahrungsverteilung, die Wetterkontrolle, die Entfernung und auch das Einfügen menschlichen Lebens im Webmuster von Arras. Doch genau die Vorstellung dieser Welt fiel mir oftmals schwer und sorgte bei mir für Stirnrunzeln.

Nichts desto trotz ist das Buch spannend, und gut zu lesen. Der Schreibstil ist gut lesbar, doch an die Ich-Perspektive - vor allem im Präsens - musste ich mich erst einmal gewöhnen.

Zu guter Letzt will ich euch noch ein Bild des Buches ohne Schutzumschlag zeigen, denn es ist einfach wunderschön und passt zu den goldschimmernden Lebensfäden von Arras.



Fazit:
Auch wenn die Welt von Arras komplex und schwer vorstellbar ist, bietet dieses Buch eine absolut neuartige Idee mit unterhaltungswert. Vor allem die Charaktere und unvorhersehbaren Wendungen machen dieses Buch spannend und mitreißend.

Bewertung:

Ich vergebe 4 von 5 Punkten!



Vielen Dank an den Egmont Ink Verlag für die Bereitstellung dieses wundervollen Rezensionsexemplares!

Kommentare:

Alisia hat gesagt…

Den Trailer hab ich ja mal so gar nicht gesehen ö.ö (klingt grad wie ne eingebildete Tussi xD)Der ist ja mal sowas von cool *so darsteh wie eine* xD
Ich hab 5 von 5 gegeben, da es wirklich perfekt war.
Bin sonst alles deiner Meinung ;)

lg

Alisia

alisiaswonderworldofbooks.blogspot.de

Kersi hat gesagt…

Danke für den Kommi. Ich find den Trailer total toll <3

naja mich hat halt nur gestört, dass es teilweise so schwer vorstellbar war, aber ansonsten echt gut :)

LG Kersi

his + her books hat gesagt…

Mir ging es genauso... Es ist zuuuu fantastisch für eine dystopische Welt. Und diese Weberei war mir einfach etwas zu detailliert beschrieben. Aber unterhaltsam war es definitiv! :-)

Glg
Steffi

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...